Ein herzliches Grüß Gott beim Kirchenbau!
5-Euro-Sterne Aktion 2011 - Machen Sie mit!
Seit 18 Jahren engagieren wir uns für Christen und deren christliche Pfarreien in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. In dieser Zeit konnten wir über 50 Pfarreien konkret und aktiv unterstützen. 28 Kirchen wurden unter unserer Bauleitung geplant und aufgebaut. In der Ukraine konnten wir für die orthodoxe und griechisch-katholische Gemeinden Kirchen bauen, das auch landesweit für Aufmerksamkeit sorgte, genauso wie der Aufbau eines Ausbildungszentrums in der Westukraine das erfolgreich junge Menschen ausbildet.
Wie jede Hilfsorganisation kämpfen wir mit den örtlichen Behörden, Zoll und Verwaltungen die sich oftmals korrupt, blockierend und als große Stolpersteine erweisen. Wir setzen dagegen auf Transparenz, Geduld, Ausdauer und den ehrlichen und offenen Umgang mit unseren Projektpartnern. Dies ist die Grundlage für unsere Arbeit, auch weiterhin. Die Früchte dieser Arbeit kann jeder heute sehen.
Alle Kirchen die wir bauen durften sind lebendige Bausteine und werden für die Glaubensverkündigung rege genutzt. Viele Kirchen wurden erweitert, umgebaut und neu gestaltet. Die nächste Generation von Kirchenbesuchern engagiert sich bereits in den Pfarreien und deren Berufungen fallen auf fruchtbaren Boden. Wir möchten diese Gemeinden weiterhin unterstützen, damit der Glaube lebendig bleiben kann.
Ich wünsche Ihnen eine gnadenreiche Weihnachtszeit, ein gesegnetes neues Jahr 2012 und darf mich im Namen unserer Projektpartner im Osten für Ihre Hilfe und Unterstützungen von Herzen bedanken.
Ihr Hubert Liebherr
5-Euro-Sterne 2011 - Projekt Rudny/Kasachstan
Wir möchten Sie auch in diesem Jahr wieder einladen mitzumachen und sich an der diesjährigen 5-Euro-Sterne Aktion zu beteiligen.
Der katholische Erzbischof Tomash Peta, Metropolit in Astana/Kasachstan hat uns um unsere Hilfe für die Renovierung einer Kapelle in Rudny, Gemeinde Kustanai gebeten. In Kustanai durften wir bereits im Oktober 1997 eine Kirche errichten. „Die Pfarrgemeinde von Rudny ist zwar klein, aber lebendig. Wir sind für jede Hilfe dankbar, damit aus der kleinen Kapelle eine richtige Kirche entstehen kann. Wir müssen Türen und Fenster renovieren, die Wände frisch verputzen und ein kleiner Glockenturm soll von weitem auf das Gotteshaus aufmerksam machen. In den nächsten Jahren ist auch der Bau einer größeren Kirche geplant. Aber es muss alles wachsen. Allen Spendern wünsche ich Gottes Segen, wir beten für Sie. (Kaplan Alexander Fix)
Kirchenbau in Kibwanga/Kongo von Paul Guther
Bericht über die Reise in die Demokratische Republik Kongo vom 15. – 25.09.2011
Paul Guther, Steuerberater und Schatzmeister von Kirchen für den Osten e.V. leitet auch die Malteser Ortsgruppe Ehingen. In dieser Funktion des Malteser Hilfsdienstes bittet er um Unterstützung für dieses Projekt.
>>Kirchenbau in Kibwanga/Kongo<<
„Die sichtbare Kirche ist ein Symbol für die unsichtbare Kirche". Dieser Satz aus dem Mittelalter gilt heute noch für jeden christlichen Kirchenbau. Kirche bezeichnet also vorrangig den symbolischen Wohnort Gottes auf Erden, einen Ort, an dem Menschen Gott nahe sind, ihm begegnen können, an dem sie seine Größe feiern, von ihm und seinen Taten sprechen und durch das Gebet gestärkt werden“
Hubert Liebherr - Beginn von Kirchen für den Osten
Hier können Sie den vollständigen Beitrag sehen:
>>Hubert Liebherr bei Biebel-TV<<
In diesen Ländern arbeiten wir
Ökumene als Auftrag des Friedens
Der Zusammenbruch des Kommunismus im ehemaligen Ostblock Anfang der neunziger Jahre stellte für die Kirchen und den Glauben im Osten ganz neue Weichen. Gerade sakrale Bauten sind für die Gläubigen ein neues Begegnungszentrum, ein Haus Gottes. Dankbar dürfen wir erleben, wie diese Gotteshäuser ein neues Gemeindeleben ermöglichen und die pastorale Arbeit fördern.
Das Hilfswerk Kirchen für den Osten e.V. möchte ein konkretes Zeichen für eine echte Ökumene des Glaubens und für ein friedvolles Zusammenleben der Völker setzen.
Wegweisend sind für uns die Worte Papst Johannes Paul II: "Der Name des einzigen Gottes muss immer mehr zu dem werden, was er ist, ein Name des Friedens und ein Gebot des Friedesn... Deswegen müssen wir unsere Begegnung verstärken und feste und gemeinsame Fundamente des Friedens legen" (Novo Millennio Ineute).
Die blauen Kirchen - Eine Marke für Gott
Die 24 Gotteshäuser, die Kirchen für den Osten e.V. seit Mai 1994 bis 2001 in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion errichtet hat, sind durch ihre Form und Farbe zu einem regelrechten "Markenzeichen" , ein Zeichen des Glaubens, geworden. Die Transporte der vorgefertigten Holzkirchen von Deutschland zu ihrem Bestimmungsort im Osten wurden für die beteiligten "Baumissionare" zu aufregenden und faszinierenden Erlebnissen. Die teilweise wochenlangen Fahrten werden allen Helfern in lebendiger Erinnerung bleiben. Ermöglicht wurde dieses Werk durch über 400 freiwillige Mitarbeiter und durch die großzügige finanzielle Unterstützung von Renovabis sowie zahlreichen Freunden unseres Hilfswerkes.
Unter kommunistischer Herrschaft war es vielen Christen nicht möglich, ihre Religion, ihren Glauben, frei auszuüben. Für diese Menschen war die "Ankunft" unserer Kirchen wie ein Wunder. Sie erlebten die Errichtung eines eigenen Gotteshauses als Erfüllung eines langen Traums, als ein Geschenk, das unvorstellbare Freude verbreitet. Darüber hinaus sind die blauen Kirchen ein Symbol für Frieden, Freundschaft und geschwisterliche Verbundenheit mit den Christen im Osten. Über Tausende von Killometern hinweg verbinden sie uns mit Menschen, die in Russland, Sibirien oder Kasachstan leben.
Die Kirchenbauwerkstatt wurde dann ab 2002 in die Ukraine, zu einem griechisch-katholischen Basilianerkloster in Buchach gebracht und dort wieder aufgebaut. In Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst Ehingen wurde zu diesem Holzbaubetrieb noch ein leistungsstarkes Sägewerk zu Verfügung gestellt, damit durch die Produktion von Holzprodukten und dessen Verkauf auf dem den freien Markt das Kloster und soziale Einrichtungen eigenverantwortlich handeln können.






